Ökumene in Sendling

In Sendling leben wir schon lange die Ökumene auf vielfältige Weise. Die Hauptamtlichen treffen sich mehrmals im Jahr zu gemeinsamen Dienstbesprechungen. Einmal im Jahr treffen sich Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat/Kirchenverwaltung zu einem gemeinsamen Abend.

 

Eine lange Tradition hat der ökumenische Gesprächskreis.
Auch im Jahr 2018 bieten wir wieder eine Themenreihe an, in der wir den Grundvollzügen unseres christlichen Lebens nachgehen. Neben dem Lesen und Studieren der Heiligen Schrift, der Feier des Gottesdienstes im Jahreskreis und der tätigen Nächstenliebe ist die Feier der Sakramente der vierte Pfeiler, auf dem das christliche Lebenshaus gründet.
Aber was sind Sakramente und wieviele gibt es? Sind es nur zwei (reformierte Kirchen) oder sind es drei (lutherische Kirche) oder sieben (katholische Kirche) oder gar mehr (orthodoxe Kirche)? Und was unterscheidet die Sakramente von Sakramentalien?
An sieben Abenden wollen wir diesen Fragen nachgehen und einzelne Sakramente vorstellen. Denn so vielfältig wie die christlichen Konfessionen sind, so vielfältig ist auch das Verständnis von Sakramenten. Das zeigt sich nicht nur an ihrer unterschiedlichen Zahl, sondern auch in ihrer unterschiedlichen Definition. So sind etwa Ehe und Krankensalbung als Sakramente und noch mehr auch die Sakramentalien dem reformatorischen Denken fremd, während sie in der katholischen Welt einen bedeutenden Platz einnehmen.
Eines aber gilt für alle christlichen Konfessionen: Alle verstehen Sakramente als Zeichen des Glaubens, denn sie sind „Werkzeuge für die innigste Vereinigung mit Gott“ (katholisch) und „Zeichen des göttlichen Willens, durch die der Glaube geweckt und gestärkt wird“ (evangelisch). So laden die Vorträge und die Gespräche dieser sieben Abende ein, die Sakramente und Sakramentalien nicht nur näher kennenzulernen, sondern sie auch im Leben als Christen wertzuschätzen und aus ihrer göttlichen Kraft heraus zu leben.

Hier können Sie das Jahresprogramm als pdf-Datei herunterladen: hier als PDF-Dokument herunterladen.

 

Dazu kommen viele ökumenische Schulgottesdienste, die wir mit den Grund- und Mittelschulen auf unserem Gemeindegebiet feiern. Jeweils ein paar zu Beginn des Schuljahres, zu Weihnachten, Ostern und zum Abschluss des Schuljahres. Manche werden in Räumen der Schule gefeiert und die anderen abwechselnd in St. Korbinian, St. Margaret und bei uns. Ein Zeichen für die ökumenische Verbundenheit ist es, wenn ein katholischer Kollege zur Begrüßung sagt: "Wir begrüßen euch herzlich in unserer Himmelfahrtskirche."

 

Der Buß- und Bettag wird in Sendling ökumenisch begangen. Tagsüber gestalten wir für Grundschüler*innen einen ökumenischen Kinderbibeltag, den wir mit einem Gottesdienst beschließen.
Den Tag beschließen wir mit einem ökumenischen Abendgottesdienst - schöne Musik, nachdenkliche Elemente und die Einladung zum persönlichen Segen stärken uns im Glauben. Die Himmelfahrtsgemeinde ist für beides gerne Gastgeberin.

 

Im Dezember gestalten wir eine ökumenische Adventsandacht auf dem Harras - mitten im Weihnachtsmarkt, umgeben vom Verkehr. Am Epiphaniastag feiern wir eine ökumenische Vesper zum Abschluss der Sternsingeraktion.

 

Die ökumenischen Exerzitien im Alltag setzen einen wichtigen Akzent in der Zeit vor Ostern. Am Pfingstmontag feiern wir eine ökumenische Pfingstvesper, bei der wir auf gutes Wetter für das Pfingstfeuer und den Abschluss bei Wein und Brot auf dem Kirchplatz hoffen.

Ballons fliegen in den Himmel beim Ökumenischen Tauffest

Ein Highlight ist das ökumenische Tauffest, das wir im Juli feiern. Es ist Jahr für Jahr ein einmaliges und wunderbares Ereignis, dass wir das in Sendling miteinander tun können. Wir freuen über auf die Taufen (2018 waren es dreizehn Kinder) und das Taufgedächtnis mit dem Wasserkreuz in die Hand. Wir freuen uns darüber, dass wir in der Taufe als Christen aller Länder und Konfessionen verbunden sind.

 

Ansprechpartnerin während der Vakanz:
Pfarrerin Christine Glaser M.A.
christine.glaser@elkb.de