Sonntagsimpulse

Impuls zum Sonntag, 29. November - 1. Advent

Wir fangen heute an.
Wir haben ein Ziel.
Jeder Tag ist wichtig.
Heute zünden wir die erste Kerze an.

Wir fangen heute an.
Wir haben ein Ziel.
Jeder Tag ist wichtig.
Am Dienstag starten die Adventskalender.

Wir fangen heute an.
Wir haben ein Ziel.
Jeder Tag ist wichtig.
Wir genießen jeden Tag unser tägliches Brot.
Brot für uns und für andere.
Brot für die Welt.
Diese Aktion fängt auch heute an.
Die gesammelten Gelder werden dringend gebraucht.

Wir fangen heute an.
Wir feiern Advent.
Jeder Tag ist wichtig.
Vom Morgen bis zum Abend.

Gott hört nie auf mit uns.
Jeden Tag ist er für uns da.

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Schenke uns eine gesegnete und glückliche Adventszeit.
Lass uns Kerzen anzünden und Brot miteinander teilen.
Segne uns. Amen.


Impuls zum Sonntag, 22. November

Kannst du gut warten? Fällt dir Warten leicht oder schwer?
Wenn du weißt, wann passiert, worauf du wartest, dann schaust du vielleicht dauernd auf die Uhr. Wenn du nicht weißt, wann es passiert, was machst du dann?

Einmal erzählte Jesus die Geschichte von einem Fest. Ein Fest, das Gott feiern will. Alle Menschen sind zu dem Fest eingeladen. Die Menschen können sich schon bereit machen. Und warten. Keiner weiß, wann das Fest anfängt.

Zehn Mädchen waren bei einer Hochzeit eingeladen. Zehn Mädchen wollten mit dem Bräutigam zusammen zur Hochzeit gehen. Die Mädchen machten sich schick. Die Mädchen warteten draußen auf den Bräutigam. Die Mädchen mussten lange warten. Es wurde spät. Und dunkel.

Alle Mädchen hatte eine Laterne mit Kerzen. Die Mädchen zündeten die Kerzen an. Die Mädchen konnten wieder sehen. Die Mädchen mussten noch immer warten. Die Mädchen wurden müde. Die Mädchen schliefen ein. Die Kerzen brannten immer kürzer. Alle Kerzen gingen aus.

Auf einmal kam der Bräutigam. Draußen war alles dunkel. Alle Kerzen waren aus. Zum Glück hatten fünf Mädchen noch eine neue Kerze mit. Diese fünf Mädchen zündeten schnell die neue Kerze an. Der Bräutigam konnte die fünf Mädchen mit der Kerze sehen. Die anderen fünf Mädchen hatten keine neue Kerze. Die anderen fünf Mädchen sagten: Gebt uns schnell was von eurer Kerze ab. Wir wollen auch mit zur Hochzeit. Wir können ohne Kerze nichts sehen.

Die Mädchen mit der Kerze sagten: Das geht nicht. Dann haben wir selber keine Kerze mehr. Holt euch eine neue Kerze von zu Hause.

Die Mädchen ohne Kerzen rannten schnell nach Hause. Die Mädchen mit den Kerzen gingen mit dem Bräutigam zur Hochzeit.

Endlich kamen die anderen Mädchen. Die anderen Mädchen wollten auch mitfeiern. Aber der Bräutigam sagte: Ich weiß gar nicht, wer ihr seid. Ich habe euch gar nicht gesehen. Ich habe nur die fünf Mädchen mit der Kerze gesehen. Die fünf Mädchen mit der Kerze haben auf mich gewartet. Die fünf Mädchen mit der Kerze feiern bei mir Hochzeit.

Jesus sagte:
Niemand weiß, wann das Fest bei Gott beginnt. Alle müssen lange warten. Ihr sollt immer wieder neu anfangen zu warten. So wie die fünf Mädchen eine neue Kerze angesteckt haben.
Evangelium in Leichter Sprache


Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Schenke uns Geduld, wenn wir warten müssen.
Schenke uns Freude
Segne uns. Amen.

In einem Monat feiern wir ein großes Fest. Weihnachten. Wie soll der Adventskranz mit den vier Kerzen aussehen? Wie wäre es mit einer Kerzen-Entdeckungsreise in der Wohnung? Und wie gut, dass der Adventskalender dir beim Warten helfen kann.

Impuls zum Sonntag, 15. November

Na gut, es gibt kein Foto von Jesus.
Aber trotzdem kannst du ihn kennen und sehen.
Er selbst hat erklärt wie das geht.

Jesus hat seine Freunde sehr lieb.
Jesus hat alle Menschen sehr lieb.
Jesus hat vor allem die Menschen lieb, die Hunger haben.
Oder Durst.
Oder krank sind.
Oder frieren.
Oder im Gefängnis sind.
Oder im Krieg leben.
Oder ein kaputtes Haus haben.
Oder in ein anderes Land flüchten müssen.

Jesus möchte, dass alle diese Menschen Hilfe bekommen.
Und glücklich werden.
Und froh leben können.
Jesus möchte, dass seine Freunde sich um die armen Menschen kümmern.

Jesus sagte zu seinen Freunden:
Das Wichtigste im Leben ist, dass ihr euch um all diese Menschen kümmert.

Wenn Menschen hungrig sind:
Sollt ihr den Menschen zu essen geben.

Wenn Menschen durstig sind:
Sollt ihr den Menschen zu trinken geben.

Wenn Menschen krank sind:
Sollt ihr sie pflegen.

Wenn das Haus kaputt ist:
Sollt ihr dafür sorgen, dass die Leute eine Wohnung bekommen.

Wenn einer kaputte Sachen hat:
Sollt ihr neue Sachen zum Anziehen geben.

Wenn bei euch ein Gefängnis ist:
Sollt ihr die Leute im Gefängnis besuchen.

Jesus sagte:
Ihr wollt alles für mich tun.
Ihr wollt euch um mich kümmern.
Aber ich selber brauche nichts.
Ich brauche nur, dass ihr euch um die armen Menschen kümmert.
Wenn ihr euch um die armen Menschen kümmert,
dann kümmert ihr euch um mich.

Jesus sagte:
Am Ende von eurem Leben treffen wir uns.
Dann frage ich euch:
War bei euch einer und hatte Hunger?
Habt ihr ihm was zu essen gegeben?
Ich war das und hatte Hunger.

War bei euch einer und hatte Durst?
Habt ihr ihm zu trinken gegeben?
Ich war das und hatte Durst.

War bei euch einer krank?
Habt ihr ihn gepflegt?
Ich war der, der krank war.

War bei euch einer und hatte keine Wohnung?
Habt ihr eine Wohnung besorgt?
Ich war das und hatte keine Wohnung.

War bei euch einer und hatte nichts zum Anziehen?
Habt ihr ihm etwas zum Anziehen gegeben?
Ich war das und hatte nichts zum Anziehen.

War bei euch ein Gefängnis?
Habt ihr die Leute im Gefängnis besucht?
Ich war im Gefängnis.

Wenn ich das sage, wundert ihr euch.
Dann staunt ihr alle und sagt:
Warst du das immer?
Das haben wir gar nicht gemerkt.

Dann seid ihr froh, wenn ihr den Leuten etwas zu essen gegeben habt.
Oder zum Trinken.
Oder zum Anziehen.
Oder eine neue Wohnung.
Oder wenn ihr die Kranken gepflegt habt.
Oder die Leute im Gefängnis besucht habt.
Wenn ihr das getan habt, lade ich euch zu einem großen Fest ein.
Jesus erklärt, wie wichtig für ihn die armen Menschen sind.
Evangelium in Leichter Sprache



Impuls zum Sonntag, 8. November

Die hat mir den Stift weggenommen. Der hat mich nicht auf die Schaukel gelassen. Geschrei, Gezeter, ein paar Schläge, Geheule, Tränen, Wut. Ihr kennt das.

Jesus kannte das auch. Er wusste, wie schwer wir Menschen es mit dem Frieden haben. Jesus hat seinen Freundinnen und Freunden, Jesus hat uns ein paar Tipps gegeben.

Vielleicht denkst du gleich: Nein, das kann ich nicht. Nein, das will nicht. Aber du könntest mal kurz darüber nachdenken. Oder einen Tipp davon (mal heimlich) ausprobieren.

Jesus sagt:
Hab deine Gegner und Feinde lieb.
Tu ihnen etwas Gutes. Sag etwas Nettes zu ihnen.

Wenn jemand etwas Gemeinsames zu dir sagt oder dich sogar schlägt, dann überlege dir keine blöde Antwort und schlage nicht zurück. Und wenn jemand das noch einmal tut oder schon wieder, dann sag immer noch nur nette Sache und schlage nicht zurück.

So können wir Frieden miteinander haben.
Uns verstehen. Gut miteinander leben.

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Schenke uns Frieden und lass uns Frieden suchen.
Immer wieder neu.
Segne uns. Amen.

Heute ist ein guter Tag, um einen Regenbogen zu malen und vielleicht auch zu verschenken.

 

Impuls zum Sonntag, 1. November

Liebe Kinder, liebe Eltern,
ich bin traurig. Mein lieber Maus-Opa war lange krank. Jetzt ist er gestorben. Ich habe ihn so sehr geliebt! Er war immer lustig und hat mit mir gespielt. Er hat immer zu mir gehalten, wenn´s mal Ärger gegeben hat. Dass er jetzt nicht mehr da ist, kann ich gar nicht begreifen. Ich vermisse ihn so sehr!

Könnt ihr das verstehen? Vielleicht habt ihr auch schon einen lieben Menschen verloren. Oder es gibt einen anderen Grund, weshalb ihr traurig seid. Ist auch euch manchmal zum Heulen zumute? Braucht auch ihr manchmal Trost? Erzählt euch mal gegenseitig, was euch traurig macht. Es kann guttun, sich das ein bisschen von der Seele zu reden.

Zum Glück habe ich meine Eltern. Die trösten mich. Dazu brauchen sie gar keine großen Worte. Sie nehmen mich einfach in den Arm. Das tut so richtig gut. Und manchmal weinen wir sogar ein bisschen miteinander. Danach ist uns dann leichter ums Herz.

Eure Eltern und Großeltern, Geschwister und Freunde trösten euch ganz bestimmt auch, wenn euch ihr weinen müsst. Wie machen sie das? Was hilft euch, wenn, ihr traurig seid? Erzählt auch das mal einander.

Einen schönen Satz habe ich in der Bibel gefunden: „Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.“ (Jeremia 31, 9) Auch Gott selber ist wie eine gute Mutter oder ein guter Vater. Wir sind ihm nicht egal. Er tröstet uns - ganz oft durch liebe Menschen, die mit uns fühlen. Und ich glaube fest daran, dass mein lieber Maus-Opa bei ihm im Himmel ist und es ihm dort gut geht!

Auf Gott dürft auch ihr euch fest verlassen, wenn ihr mal weinen müsst. Er ist immer bei euch und tröstet euch, ganz sicher!

Herzliche Grüße von Eurer Kirchenmaus Fieps

 

Impuls zum Sonntag, 25. Oktober

Sonnenschein und Regen. Zur gleichen Zeit und mit etwas Glück gibt das einen Regenbogen. Viele Leute mögen den Regenbogen. Er gibt ihnen Hoffnung. Er ist ein Botschaft für das Herz.

Regenbogen gibt es schon immer in der Natur. In einer Geschichte der Bibel wird er zu einem besonderen Zeichen.

Adam und Eva waren gestorben.
Die Menschen auf der Welt machten schlimme Sachen.
Gott war böse mit ihnen, er war traurig.
Gott tat es leid, dass er die Erde geschaffen hatte.
Gott tat es leid, dass er all die Sachen auf der Erde gemacht hatte.
Gott tat es leid, dass er die Menschen geschaffen hatte.
Sie kümmerten sich nicht um Gott.
Sie liebten Gott nicht.

Gott wollte, dass all die bösen Menschen sterben sollten
Er wollte viel Wasser schicken.
Er sollte eine große Flut geben.

Aber es gab einen guten Mann.
Er hieß Noah.
Er liebte Gott.
Er machte gute Sachen.
Er gehorchte Gott.
Er hatte drei Söhne.
Noah, seine Frau und seine Söhne liebten Gott.

Gott sagte Noah: es wird regnen.
Es soll sehr viel Wasser kommen.
Er soll eine große Flut kommen.
Gott sagte zu Noah:
„Baue ein großes Schiff. Mache eine Tür.
Mach ein Fenster und ein Dach.
Mache drei Stockwerke“.

Noah tat was Gott sagte
Er baute ein großes Boot.
Es hatte eine Tür und ein Fenster und ein Dach.
Es hatte drei Stockwerke.

Dann sagte Gott zu Noah,
Du sollst Tiere mit in das Schiff nehmen.
Von jeder Tierart ein Paar.
Noah brachte die Tiere in das Schiff.
Er tat, was Gott ihm sagte.

Dann sagte Gott zu Noah,
Geh mit deiner Familie in das Schiff.
Gott sagte Noah:
nimm viel zu essen und trinken mit in das Schiff.
Da ging Noah mit seiner ganzen Familie in das Schiff.
Er machte alles, was Gott ihm gesagt hatte.
Gott verschloss die Türe von dem Schiff.

Nach sieben Tagen fing es an zu regnen.
Es regnete und regnete.
Auch das Wasser aus den Quellen auf der Erde kam hoch.
Überall war Wasser. Es war eine große Flut.
Noahs Schiff schwamm auf dem Wasser.
Er kam soviel Wasser, dass es über die höchsten Berge ging.

Alle Menschen und Tiere auf der Erde starben.
Aber Gott rettete Noah und seine Familie.
Sie waren in dem Schiff sicher und geschützt.
Es regnete eine lange Zeit.

Aber eines Tages hörte der Regen auf.
Bald war das ganze Land trocken.
Noah machte die Türe auf.
Gott sagte Noah: komm aus dem Schiff!.
Gott hatte Noah gerettet.

Noah war sehr glücklich.
Er dankte Gott.
Er machte  Gott ein Geschenk.
Gott freute sich sehr.
Er segnete Noah und seine Familie.

Gott sagte:
Ich werde nie wieder so eine Flut kommen lassen.
Gott machte einen Regenbogen an den Himmel.
Gott sah den Regenbogen  und sagte:
Ich werde keine so große Flut mehr zu euch schicken.