Sonntagsimpulse

Impuls für Sonntag, 10. Oktober

Was würdest du für eine Freundin oder einen Freund tun?
Mit Freundinnen und Freunden kannst du ja eine Menge tun.
Du kannst mit ihnen spielen und Spaß haben:
Manchmal denkt ihr euch auch Unsinn und Quatsch aus.

Was würdest du für eine kranke Freundin oder einen kranken Freund tun? Anrufen, besuchen - klar.
Und sonst noch etwas?
Würdest du mit ihnen beten und ihnen von Gott und deinem Glauben erzählen?

In der Bibel hören wir von Freunden, die etwas Ungewöhnliches für ihren Freund getan haben.

Jesus war in der Stadt. Es strömten so viele Menschen herbei, dass der Platz nicht ausreichte, nicht einmal draußen vor der Tür. Und Jesus erzählte ihnen von Gott.

Da brachten Leute einen Gelähmten zu Jesus. Er wurde von vier Männern getragen. Aber wegen der Volksmenge konnten sie nicht bis zu ihm vordringen. Deshalb öffneten sie das Dachgenau über der Stelle, wo Jesus war. Sie machten ein Loch hinein und ließen den Gelähmten auf seiner Matte herunter. Jesus sah, wie groß ihr Glaube war. Jesus machte den Mann gesund.
Nach der BasisBibel

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Schenke uns Vertrauen in dich.
Sei auch für unsere Freundinnen und Freunde da.
Segne uns. Amen.

Heute könntest du an deine Freundinnen und Freunde und an deine Verwandten denken. Du könntest kurz anrufen und fragen, wie es geht. Du könntest auch eine Karte an sie schreiben.

 

Impuls für Sonntag, 3. Oktober - Erntedankfest
Ein Gruß von der Kirchenmaus Fieps

Liebe Kinder, liebe Eltern,

am 3. Oktober feiern wir das Erntedankfest. Wie gut, dass wir genug zu essen und zu trinken haben! An vielen Orten der Welt ist das ganz anders. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass es uns so gut geht. Deshalb müssen wir immer wieder neu lernen, zu teilen.

Und an Erntedank geht es nicht nur um Nahrung. Gott beschenkt uns mit vielem anderen. Redet mal darüber, was euch dazu einfällt. Vielleicht schreibt ihr es auch auf und betet es gemeinsam.

Hier mein eigenes Mäuse-Dankgebet:
Lieber Gott, ich danke dir für alles, was mein Leben reich macht: das Lachen und die Phantasie der Kinder, die Liebe und Fürsorge der Eltern und Großeltern, die Verlässlichkeit von guten Freundinnen und Freunden, mein Zuhause, die Lebendigkeit der vielen Tiere, die Vielfalt und Schönheit der Pflanzen, Wasser und Sonne, Tag und Nacht, den Wechsel der Jahreszeiten, Farben, Musik, Spielen, Schlafen und Feiern. Lieber Gott, danke, dass ich so viel zu danken habe! Amen.

Und jetzt seid ihr dran! Was fällt euch noch ein?

Viel Freude beim Danke-Sagen und ein gesegnetes Erntedankfest euch allen!

Herzliche Grüße von Eurer Kirchenmaus Fieps

 

Impuls für Sonntag, 26. September

Bekommst du schon Taschengeld?
Einmal in der Woche, vielleicht am Sonntag?
Bist du reich?

Einmal kam ein Mann zu Jesus,
der wollte für immer zu Gott gehören und bei ihm sein.
Er wollte wissen, wie das geht.

Jesus erinnerte ihn an all die guten Worte,
die dir sagen, was du tun und lieber nicht tun sollst.
Das war kein Problem für den Mann.
Daran hielt er sich gerne.

Es dauerte nicht lange, bis Jesus sah,
was für den Mann schwierig war:
Er war reich.
Und er wollte seinen Reichtum behalten.
Für sich.
Für seine Sicherheit im Alter.
Weil er dadurch über andere bestimmen konnte.
Was auch immer.

Und dann sagte Jesus etwas Interessantes:
Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe,
als dass ein Reicher in Gottes Reich komme.

Weißt du, wie groß ein Kamel ist?
Weißt du, wie klein und eng ein Nadelöhr ist?
Was ist bei dir das Nadelöhr?

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Lass uns ehrlich mit uns selbst sein.
Schütze uns. Segne uns. Amen.

Heute könnte ein Kamel-Tag sein. Lange wandern ohne Murren, Lasten tragen, Tierbücher anschauen.
Heute könnte auch ein Nadelöhr-Einfädel-Tag sein. Dir fällt bestimmt ein Spiel dazu ein.

 

Impuls für Sonntag, 19. September

Nicht alle Menschen gehen gern auf Friedhöfe
oder sprechen über den Tod.
Manche fühlen sich unsicher,
andere haben Angst vor den Tränen.
Oder vor den Fragen ihrer Kinder.

Wo sind die Toten? Wo sind die Toten?
So haben wir alle gefragt.
Überall wird so geklagt:
Wo sind die Toten?

Wo sind die Toten? Wo sind die Toten?
In Grab und in Dunkel gelegt,
dort, wo sich kein Leben mehr regt,
dort sind die Toten.

Wo sind die Toten? Wo sind die Toten?
Weil Jesus vom Tod auferstand,
sind Christen nun in Gottes Hand.
Dort sind die Toten.
Das hat Kurt Rommel 1974 gedichtet.

Es ist schön, zu wissen und zu glauben,
dass wir immer bei Gott sind.
Wir, die wir leben und diesen Tag genießen,
und alle, die gestorben sind.

Die wir gekannt haben
und für die wir eine Kerze anzünden können.
Und die, die wir nicht gekannt haben,
und deren Namen wir auf dem Friedhof lesen können.

Alle sind wir in Gottes Hand!
Jetzt und für immer.