Sonntagsimpulse

Impuls für Sonntag, 25. Juli

Jesus erzählt vom Salz und vom Licht.
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden:

Ihr seid das Salz in der Welt.
Salz ist salzig.
Salziges Salz ist gut.
Un-salziges Salz kann keiner gebrauchen.
Un-salziges Salz wird weggeworfen.
Un-salziges Salz kommt auf den Müll.

Jesus sagte:
Ihr seid das Licht in der Welt.
Alle Leute können das Licht sehen.
In der Nacht könnt ihr sogar eine Stadt oben auf dem Berg sehen.
Weil in der Stadt das Licht leuchtet.

Jesus sagte:
Die Lampe ist zum Leuchten da.
Damit alle gut gucken können.
Keiner stellt die Lampe unter den Tisch.
Weil es dann dunkel bleibt.
Alle Menschen stellen die Lampe auf den Tisch.
Dann wird es im Zimmer hell.
Die Lampe leuchtet für alle Leute im Zimmer.
Eine einzige Lampe macht das ganze Zimmer hell.

Jesus sagte zu den Freunden:
Wenn ihr zu den Menschen gut seid, leuchtet ihr auch.
Eure guten Taten leuchten wie eine Lampe.
Mit dieser Lampe können die Menschen Gott bemerken.
Dann freuen sich die Menschen über Gott.
Dann preisen die Menschen Gott im Himmel.
Weil Gott gut ist.
Quelle: Evangelium in Leichter Sprache

Wir wünschen dir einen schönen Sonntag!
Wir sind gespannt, ob du heute beim Essen mehr als sonst auf den Geschmack von Salz achtest und vielleicht dazu eine Kerze anzündest.

 

Impuls für Sonntag, 18. Juli

Nachdem Gott die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte, mussten sie einen langen Weg durch die Wüste gehen.

“Hinter der Wüste gibt es ein schönes Land, in dem ihr wohnen dürft”, hat Gott den Israeliten versprochen.

Aber der Weg durch die Wüste war weit und schon nach ein paar Tagen ging das Brot zu Ende.

“Wir haben Hunger”, klagten die Israeliten. “In Ägypten war es zwar nicht schön, aber wir hatten wenigstens Brot zu essen. Hier in der Wüste haben wir Angst, dass wir verhungern!”

Da betete Mose zu Gott. Und Gott antwortete Mose: “Ihr sollt nicht hungern. Ich werde Brot vom Himmel regnen lassen.”

Und tatsächlich geschah es. Am nächsten Morgen fanden die Israeliten kleine Körner in der Nähe des Lagers. Daraus konnten sie Brot backen. Sie nannten es Manna. Ab jetzt fanden sie jeden Morgen Manna.

Vertrauen ist so wichtig.

Manchmal denken wir, es geht nicht mehr weiter und haben Angst vor der Zukunft. Am Anfang der Corona-Krise hatten viele Menschen gedacht: “Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals für die Schule etwas lernen kann oder dass ich jemals wieder mit Freunden spielen kann. Ich habe Angst vor der Zukunft.”

Und dann kamen immer wieder kleine Schritte, die gezeigt haben, dass man keine Angst haben muss. Zuerst durften wir mit wenigen Freunden wieder spielen, jetzt mit mehr. Wir brauchen keine Angst haben. Wir können Gott vertrauen, dass immer ein bisschen kommt von dem, was wir brauchen.

So wie die Israeliten erfahren haben, dass immer ein bisschen Essen kam, so wie sie es brauchten.

Als Zeichen für das Vertrauen, dass Gott uns das schicken wird, was wir brauchen, könnt ihr ein Stück trockenen essen Zwieback. Er ist nicht so lecker wie ein richtiges Essen, aber ein sicheres Zeichen, dass wir nicht verhungern. Wenn ihr heute oder bald einmal Zwieback esst, dann denkt daran, dass Gott euch das Wichtigste gibt ohne euch zu verwöhnen.

 

 

Impuls für Sonntag, 11. Juli

Wie viel Wasser hast du heute schon benutzt und gespürt?
Äußerlich beim Waschen und innerlich beim Essen und Trinken?

Wasser ist schön.
Beim Plantschen und Schwimmen.
Wasser kann gefährlich sein.
Darum passen deine Eltern am Wasser besonders auf dich auf.
Wasser ist wichtig.
Alle Lebewesen brauchen Wasser.
Wasser kann verschieden sein.
Warm und kalt, Eis und Dampf, still oder sprudelig.

Bei der Taufe brauchen wir auch Wasser.
Wir bekommen es auf den Kopf.
Es ist Wasser für unser Leben.
Damit wir wachsen können.
Gott sagt: Du gehörst zu mir - für immer.

Lieber Gott,
wir bitten dich, sei heute und an den kommenden Tagen mit uns.
Halte uns in deiner Hand, lass uns nicht allein.
Lass uns wachsen im Glauben und mit dir.
Segne uns. Amen.

Du kannst heute viel mit Wasser machen. Tee mit frisch gepflückten Kräutern, in viel Wasser Spaghetti kochen, die Gießkanne mit Wasser füllen und allen Pflanzen in der Wohnung oder auf dem Balkon einen Sonntagsschluck bringen. Aber auch deine Taufkerze anzünden und Bilder von deiner Taufe anschauen.

 

Impuls für Sonntag, 4. Juli 2021
Ein Gruß von der Kirchenmaus Fieps

Liebe Kinder, liebe Eltern,

„Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ (Apostelgeschichte 17, 27) Diese Bibelworte sollen uns durch den Monat Juli begleiten.

Gott ist uns nicht fern. Ein schönes Versprechen, finde ich. Aber wie können wir das erfahren? Woran merken wir, dass Gott ganz nah bei uns ist? So wie ich euch kenne, habt ihr das schon ganz oft gespürt. Erzählt euch mal davon!

Es geht dabei viel um Schutz und Bewahrung in gefährlichen Situationen, aber auch um schöne Erlebnisse und unbeschwerte Tage. Es geht um eure Talente und um die Menschen, die für euch da sind. Wie schön, dass ihr das alles nicht bloß für Zufall oder Glück haltet, sondern mit Gott in Verbindung bringt! Ihr Kinder seid halt Experten in Sachen Gottvertrauen - ein echtes Vorbild für die Großen!

Deshalb hab ich noch eine eigene Antwort auf die Frage: Wie spüre ich, dass Gott mir nahe ist? Ich spüre es durch euch Kinder: in der Schule, beim Kindertreff, beim der FamilienAndacht am Sonntag. Ihr seid wirklich ein großartiges Geschenk Gottes

In einem schönen Lied, das ihr vielleicht kennt, heißt es:
„Segne uns mit den Träumen der Kinder,
segne uns mit der Liebe der Eltern,
segne uns mit den Geschichten der Alten,
himmlischer Vater, segne uns.“

Ja, es ist ein Segen, wenn wir uns gegenseitig von unseren guten Erfahrungen mit Gott erzählen! Macht das immer wieder mal!

Viele liebe Grüße von Eurer Kirchenmaus Fieps